Makai - Latent soziophob-misanthroper Philanthrop
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| Industry | Communications or Media |
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| Introduction | "Heute ist auf der Bühne des Theaters die einzige Zone, in der Gesetzlosigkeit geduldet wird. Hier ist Unzucht möglich, Gewalt, Mord. Hier treffen wir Männer, die den Vater töten und mit ihrer Mutter schlafen, oder Untertanen, die ohne Skrupel ihren König umbringen, weil sie vorwärts kommen wollen. Kein Richter steigt auf die Bühne. Manchmal erleben wir ein Duell. Der Sieger wird verherrlicht. Der Verlierer kann mit seinem Tod die Verachtung nicht abwaschen“. Shūji Terayamas Worte beschreiben auch den Film, sein anarchisches Potential und seine subversive Kraft. Film ist ein Ort ohne Grenzen und Regeln; ein diffuser Raum, an dem unvereinbare Dinge aufeinandertreffen, in einer chaotischen Singularität. Film ist Konstruktion und Dekonstruktion und mehr als die Summe seiner Frames. Film ist alles und nichts. Und auch wenn stets versucht wird, den Film im Zaum zu halten, bricht er immer wieder aus sich heraus, eruptiert wie ein Vulkan und liquidiert alle Anstrengungen, ihn zu einer Zone der Vernunft, politischen Korrektheit und des Friedens zu machen. Denn Nichts von alledem ist das Leben und wird es jemals sein. |
| Favorite movies | 2001 - A Space Odyssey (Stanley Kubrick, GB/USA 1968), El Topo (Alejandro Jodorowsky, MX 1970), Stalker (Andrej Tarkowskij, SU 1979), Monday (Hiroyuki Tanaka, JP 1999), Burst City (Sogo Ishii, JP 1982), The Good, the Bad and the Ugly (Sergio Leone, IT/ES 1966), My Darling Clementine (John Ford, USA 1946), The Wild Bunch (Sam Peckinpah, USA 1969), L'Âge d'Or (Luis Buñuel, F 1930), Il Conformista (Bernardo Bertolucci, IT/F/D 1970) |

